Rosebud Indian Reservation, Indianerreservat in South Dakota, Vereinigte Staaten.
Die Rosebud Indian Reservation ist ein Gebiet, das sich über fünf Grafschaften im Süden Dakotas erstreckt und von der Sicangu Oyate bewohnt wird. Der Ort Rosebud dient als administratives Zentrum, während die Reservation eine Mischung aus Wohngebieten, Geschäften, Schulen und Naturlandschaften bietet.
Die Reservation entstand 1889 nach der Aufteilung der Großen Sioux-Reservation, die ihrerseits auf dem Vertrag von Fort Laramie von 1868 basierte. Die Gründung markierte einen Wendepunkt für die Sicangu Oyate in ihrer Beziehung zum Bundesstaat und zur Verwaltung ihres angestammten Gebiets.
Die Sicangu Oyate, auch als Rosebud-Sioux bekannt, pflegen ihre Lakota-Kultur durch traditionelle Praktiken und Zeremonien, die im Alltag der Gemeinde sichtbar sind. Diese lebendigen Traditionen prägen das Gesicht der Reservation und beeinflussen, wie Menschen hier zusammenleben.
Der Besuch der Reservation erfordert Respekt gegenüber privatem Land und Grenzmarkierungen, da viel des Gebiets bewohnt oder geschützt ist. Besucher sollten vorausplanen und sich vor Ort informieren, welche Bereiche öffentlich zugänglich sind und welche Regeln gelten.
Im Jahr 2020 gab der Jesuitenorden 525 Acres Land an das Volk zurück, das zuvor für religiöse Zwecke vorgesehen war. Diese Rückgabe war ein bedeutsamer Schritt in der langen Geschichte von Landübertragungen und Wiederherstellung von Gebieten.
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