Popham Colony, Archäologische Stätte in Phippsburg, Maine, Vereinigte Staaten.
Die Popham Colony ist eine Ausgrabungsstätte einer englischen Siedlung aus dem 17. Jahrhundert am Ufer des Kennebec River in Phippsburg, Maine. Auf dem Gelände sind Fundamente von Wohngebäuden, Umrisse einer Befestigungsanlage und Reste mehrerer Speichergebäude aus der kurzen Zeit der Besiedlung zu sehen.
George Popham gründete die Ansiedlung 1607 mit etwa 100 Siedlern als englischen Außenposten an der nordamerikanischen Küste. Nach einem einzigen strengen Winter und durch mangelnde Versorgung verließen die überlebenden Kolonisten die Siedlung wieder und kehrten nach England zurück.
Die Kolonie wurde nach einem der Gründer George Popham benannt, der während des ersten strengen Winters hier starb und seinen Neffen Raleigh Gilbert als Leiter zurückließ. Besucher können heute die ausgegrabenen Bereiche besichtigen, in denen damals englische Handwerker das erste in Nordamerika gebaute Seeschiff fertigstellten.
Die Stätte liegt an der Mündung des Kennebec River und ist für Besucher zugänglich, die sich für frühe Kolonialgeschichte interessieren. Das Gelände eignet sich für einen kurzen Rundgang zwischen den markierten Fundamenten und Grabungsbereichen.
Forscher fanden in einem Archiv in Madrid einen detaillierten Festungsplan von John Hunt aus dem Jahr 1607. Diese Zeichnung half den Archäologen, die genaue Lage der Siedlung zu bestimmen und die Grabungen gezielt durchzuführen.
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