Weeksville, Historisches afroamerikanisches Viertel in Brooklyn, Vereinigte Staaten.
Weeksville ist ein Nachbarschaft in Brooklyn, die von freien Afrikanern gegründet wurde und ihre ursprünglichen Strukturen aus dem 19. Jahrhundert bewahrt hat. Die Hunterfly Road Houses zeigen die originale Architektur und Innenausstattung aus dieser Zeit, während moderne Renovierungen andere Wohngebäude erhalten haben.
Die Nachbarschaft entstand 1838, nachdem New York die Sklaverei abschaffte und freie Afrikaner sich dort niederließen. Sie wuchs schnell zu einer Gemeinde mit eigenen Schulen und Kirchen heran, was sie 1863 zu einem Zufluchtsort für Menschen machte, die vor den Unruhen flohen.
Das Weeksville Heritage Center dokumentiert das alltägliche Leben und die Geschichten von freien Afrikanern, die seit dem frühen 19. Jahrhundert hier lebten. Die Ausstellungen zeigen, wie die Bewohner ihre eigenen Institutionen wie Schulen und Kirchen aufgebaut haben.
Der Zugang erfolgt am besten mit der C-Bahn über die Station Ralph Avenue, die eine schnelle Verbindung nach Manhattan bietet. Die Gegend ist zu Fuß leicht zu erkunden, mit Gehwegen, die zwischen den historischen Häusern und restaurierten Wohngebäuden verlaufen.
Der Grund, warum diese Nachbarschaft über Jahrzehnte hinweg vergessen wurde, liegt darin, dass sie während des städtischen Wachstums Brooklyns in andere Entwicklungen aufging. Die Hunterfly Road Houses wurden erst in den 1960er Jahren wiederentdeckt und sind heute rare Überreste aus dieser Zeit.
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