8BC, Kunstgalerie in East Village, Manhattan, Vereinigte Staaten
8BC war eine Kunstgalerie in der East Village in Manhattan, die als Künstlerraum mit sowohl Galerie- als auch Bühnenflächen diente. Die Bühne nahm mehr Platz ein als der Ausstellungsbereich und ermöglichte vielfältige künstlerische Veranstaltungen.
Der Ort eröffnete am 31. Oktober 1983, als Cornelius Conboy ein ehemaliges Farmhaus in einem Viertel mit vielen leerstehenden Gebäuden in einen Kunstraum umwandelte. Nach nur einem Jahr schloss die Galerie 1985 wegen Zoning-Verstößen.
Der Ort war bekannt für seine Vielfalt: Punk-Rock-Bands traten neben japanischem Butoh-Tanz und experimentellem Theater auf. Diese Mischung zog Künstler und Zuschauer an, die das Unkonventionelle suchten.
Der Platz bot Platz für etwa 200 Besucher gleichzeitig, was ein intimes, wenn auch volles Erlebnis ermöglichte. Besucher sollten darauf vorbereitet sein, dass das Publikum dicht gedrängt sein konnte, besonders bei beliebten Veranstaltungen.
Der Ort verzeichnete in seinem ersten Betriebsjahr mehr als 650 Aufführungen, was für eine so kurze Existenz bemerkenswert ist. Diese produktive Phase führte 1985 zu einer Bessie Award-Nominierung, bevor die Behörden das Projekt schlossen.
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