Anderson Japanese Gardens, Japanischer Garten in Rockford, Vereinigte Staaten.
Die Anderson Japanese Gardens sind ein etwa 12 Hektar großes Gartengelände in Rockford, das sich um Koiteiche, Bäche, Wasserfälle und traditionelle japanische Baustrukturen schlängelt. Der Raum verbindet natürliche Landschaften mit kunstvoll angelegten Wegen und architektonischen Elementen, die typisch für japanische Gartendesign sind.
Der Garten entstand ab 1978, als der Geschäftsmann John Anderson sein Grundstück an der Spring Creek mit Hilfe des Meisters Hoichi Kurisu umgestaltete. Kurisu, ein erfahrener Landschaftsarchitekt, brachte traditionelle japanische Gestaltungsprinzipien und Handwerkstechniken in das Projekt ein.
Das Gartengelände ist ein Ort, an dem Besucher das ganze Jahr über traditionelle japanische Praktiken kennenlernen können. Hier finden regelmäßig Teezeremonien, Blütenarrangements, Kalligraphie-Kurse und Bonsai-Ausstellungen statt, die japanische Kunstformen lebendig machen.
Besucher sollten mit variablem Gelände rechnen und bequeme Schuhe tragen, da die Wege sich durch den gesamten Garten ziehen und verschiedene Höhen überbrücken. Es gibt einen Besucherzentrum, wo man eine Übersicht über die Anlage erhält und wo regelmäßig Vorträge und Workshops stattfinden.
Ein besonderes Merkmal ist der Garden of Reflection, der zeitgenössische Bronzeskulpturen von Carl Milles mit japanisch inspirierten Designelementen mischt. Diese Verschmelzung westlicher Kunstskulptur mit östlichen Designprinzipien zeigt einen unerwarteten kulturellen Dialog an diesem Ort.
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