Ashburton House, Nationales Historisches Wahrzeichen am Lafayette Square, Washington, D.C., Vereinigte Staaten.
Das Ashburton House ist ein Gebäude mit dreieinhalb Geschossen und mansardenartigem Dach mit Elementen der Französischen Neorenaissance in der Nähe des Lafayette Square. Der Bau zeigt die architektonische Sprache wohlhabender amerikanischer Häuser des mittleren 19. Jahrhunderts mit seinen charakteristischen Details und Proportionen.
Das Haus wurde 1836 erbaut und erlangte Bedeutung, als der britische Diplomat Lord Ashburton dort während wichtiger Verhandlungen zwischen Amerika und Kanada lebte. Diese Gespräche führten 1842 zu einem Vertrag, der Grenzstreitigkeiten beendete und die Grenzen zwischen beiden Ländern festlegte.
Das Gebäude spiegelt die Entwicklung der amerikanischen Diplomatie wider, da es einen Ort darstellte, an dem wichtige Verhandlungen zwischen Nationen stattfanden. Besucher können heute sehen, wie solch bedeutsame historische Ereignisse in einem privaten Wohnhaus ihren Verlauf nahmen.
Das Gebäude wird von der nebenan gelegenen Kirche als Gemeinderaum und Bürofläche genutzt und ist daher nicht immer für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine grundlegende Renovierung im Jahr 2018 hat die Struktur erneuert, aber Besuche erfordern Planung im Voraus.
Das Wohnzimmer dieses Hauses war Schauplatz von Verhandlungen, die einen Krieg beendeten, der fast zwischen den USA und Kanada ausgebrochen wäre. In diesem privaten Raum wurden die Grenzen zwischen den beiden Ländern entworfen und vereinbart.
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