B'nai Jeshurun, Byzantinische Synagoge im Upper West Side, Manhattan, Vereinigte Staaten
Das B'nai Jeshurun ist ein Synagogengebäude auf der Upper West Side in Manhattans oberen Bezirken. Die Fassade zeigt byzantinisch anmutende Merkmale wie verzierte Steinelemente, eine große Zentralkuppel und zwei symmetrisch angeordnete Türme.
Die Synagoge wurde 1825 gegründet und zählt zu den zweiten jüdischen Kultstätten, die in New York errichtet wurden. Das Gebäude entstand später und integriert Einflüsse aus der deutschpolnischen und sefardischen Einwanderungsbewegung, die die Stadt prägte.
Die Gemeinde lädt Menschen verschiedener Herkunft zu Gottesdiensten ein, bei denen Sephardische und Chassidische Musiktraditionen erklingen. Diese musikalischen Formen spiegeln die vielfältige jüdische Gemeinschaft wider, die in New York lebt und arbeitet.
Das Gotteshaus befindet sich an der West 88th Street zwischen Broadway und West End Avenue und ist aus dem Straßennetz gut erreichbar. Regelmäßige Gottesdienste und Bildungsprogramme finden über das Jahr verteilt statt, sodass Besucher verschiedene Zeiten wählen können.
Die Gemeinde nahm 2018 eine Richtungsentscheidung vor und gestattete Hochzeitszeremonien zwischen Partnern verschiedener Religionen, sofern jüdische Traditionen bewahrt bleiben. Dieses Vorgehen machte sie zu einer der ersten Synagogen in der Stadt, die diesen Weg beschritt.
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