Benjamin Walworth Arnold House and Carriage House, Colonial Revival Residenz in Albany, Vereinigte Staaten
Das Benjamin Walworth Arnold House ist ein dreistöckiges Backsteingebäude mit Flemish-Bond-Mauerwerk, eckigen Quadersteinen und drei Schornsteinen, die sich über der State Street in Albany erheben. Das Äußere zeigt handwerkliche Maurerarbeiten aus der frühen 1900er Jahre mit klaren geometrischen Linien und ausgewogenen Proportionen.
Der renommierte Architekt Stanford White entwarf diese Residenz 1902 für den Holzmagnaten Benjamin Arnold und brachte seinen architektonischen Stil in eine Stadt, in der dies sein einziger Beitrag blieb. Das Projekt markierte einen Wendepunkt in Albany, da es zeitgenössische Designprinzipien in die lokale Wohnarchitektur einführte.
Das Haus zeigt koloniale Gestaltungsprinzipien durch seine symmetrische Anordnung, eine Veranda mit ionischen Säulen und Innenausstattungen wie Holzverkleidung und Fischgrätmuster auf den Böden. Diese Details prägen das Erscheinungsbild und vermitteln einen Eindruck von klassischem amerikanischen Wohnstil aus dieser Zeit.
Das Gebäude wird heute von der New York State Catholic Conference als Büroraum genutzt, während das Kutschenhaus eine Architektur-firma beherbergt. Die Lage an der State Street macht es leicht zu finden und zu besichtigen, falls Besuche möglich sind.
Als das Haus 1902 fertiggestellt wurde, war es das erste vollständig elektrifizierte Haus in Albany und setzte damit neue Standards für moderne Wohnausstattung. Diese technologische Vorreiterschaft war fast ebenso bemerkenswert wie sein innovatives architektonisches Design.
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