Canarsie, Wohnviertel im Südosten von Brooklyn, Vereinigte Staaten
Canarsie ist ein Wohnviertel im südöstlichen Teil von Brooklyn, das sich entlang der Jamaica Bay erstreckt. Einstöckige Häuser mit Vorgärten wechseln sich mit mehrgeschossigen Wohnblöcken ab, während Geschäfte und Restaurants an den Hauptstraßen verstreut sind.
Das Volk der Lenape baute hier Mais an und nutzte die Küste zum Fischen, bevor niederländische Siedler im 17. Jahrhundert ankamen. In den 1950er-Jahren entstanden große Wohnsiedlungen, die Tausende neuer Bewohner anzogen.
Der Name stammt vom Volk der Canarsee, dessen Wort für "eingezäuntes Land" noch heute im Stadtteilnamen fortlebt. Kirchen aus verschiedenen Glaubensrichtungen prägen das Straßenbild und zeigen die religiöse Vielfalt der Bewohner.
Die Linie L endet an der Rockaway Parkway und verbindet das Viertel mit Manhattan in etwa 45 Minuten Fahrt. Wer zur Bucht möchte, findet am westlichen Ende der Rockaway Parkway einen Park mit Anlegestelle.
Ein Pier ragt in die Jamaica Bay hinein und bietet Plätze zum Angeln sowie Blick auf startende Flugzeuge vom nahen Flughafen. Bei Ebbe kommen manchmal Reiher und andere Watvögel an die schlammigen Uferbereiche.
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