Chatham Village, Wohnviertel in Mount Washington, Pittsburgh, Vereinigte Staaten.
Chatham Village ist ein geplantes Wohnviertel in Pittsburgh, das aus mehreren Gruppen von Reihenhäusern im neogiorginischen Stil besteht, die jeweils acht bis zehn Einheiten umfassen und um gemeinsame Grünflächen angeordnet sind. Die Häuser sind durch Fußwege und Innenhöfe miteinander verbunden, und in die Untergeschosse sind Garagen integriert.
Die Buhl Foundation ließ diese Wohnsiedlung zwischen 1932 und 1936 bauen, um zu zeigen, wie gut gestaltete und erschwingliche Wohnungen für Arbeiterfamilien aussehen könnten. Das Projekt entstand als direkte Reaktion auf den Wohnungsmangel in den Jahren der Großen Depression.
Chatham Village wird als Genossenschaft betrieben, bei der die Bewohner gemeinsam Eigentümer der gesamten Anlage sind und diese selbst verwalten. Wer durch die Innenhöfe spaziert, bemerkt, wie das tägliche Leben sich um die gemeinsamen Grünflächen herum entfaltet.
Das Viertel lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Fußwege zwischen den Häusergruppen gut begehbar und miteinander verbunden sind. Besucher sollten damit rechnen, dass es sich um ein bewohntes Wohngebiet handelt, und die Ruhe der Bewohner respektieren.
Im Herzen der Anlage steht das Bigham House aus dem Jahr 1849, das heute als Chatham Hall für Veranstaltungen der Gemeinschaft genutzt wird. Dieses Gebäude war bereits auf dem Grundstück vorhanden, als die neue Siedlung drumherum entstand.
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