Church of the Presidents, Gotische Episkopalkapelle in Elberon, Vereinigte Staaten
Die Church of the Presidents ist eine hölzerne Kapelle im Carpenter-Gothic-Stil in Elberon, einem Stadtteil von Long Branch an der Küste von New Jersey, USA. Die spitzen Bögen, steilen Giebel und sorgfältig gearbeiteten Holzdetails prägen sowohl die Außenfassade als auch das Innere des Gebäudes, das heute als Museum genutzt wird.
Die Kapelle wurde 1879 errichtet, als Elberon ein beliebtes Sommerziel für wohlhabende Familien und amtierende Präsidenten war, die der Hauptstadt entfliehen wollten. Im Laufe der Zeit wurde sie in ein Museum umgewandelt, das die Geschichte dieser Küstengemeinde bewahrt.
Der Name der Kirche erinnert daran, dass sieben amerikanische Präsidenten hier während ihrer Sommerurlaube an der Küste von New Jersey Gottesdienste besucht haben. Im Inneren zeigen Ausstellungen Gegenstände und Geschichten aus dieser Zeit, die für Besucher heute noch zugänglich sind.
Die Kapelle befindet sich in einem ruhigen Wohnviertel in der Nähe des Strandes und ist gut mit dem Auto erreichbar. Ein Besuch bei Tageslicht ist empfehlenswert, da das natürliche Licht die Holzdetails des Gebäudes und die Ausstellungstafeln im Inneren besser sichtbar macht.
Als Präsident James Garfield 1881 nach einem Attentat im Sterben lag, verlegten Eisenbahnarbeiter über Nacht ein Gleis direkt zu einem nahegelegenen Ferienhaus, damit sein Zug ihn aus der Hitze Washingtons an die kühle Küste bringen konnte. Er starb wenige Wochen nach seiner Ankunft in Elberon, und die Kapelle stand als stiller Zeuge dieser letzten Tage.
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