District of Maine, Verwaltungsregion in Massachusetts, Vereinigte Staaten
Der District of Maine war ein Verwaltungsgebiet, das die nordöstlichen Territorien von Massachusetts von dem Piscataqua River bis zur Saint Croix River Grenze umfasste. Es wurde durch sechs Grafschaften verwaltet: Hancock, Kennebec, Oxford, Penobscot, Somerset und Washington.
Massachusetts gründete diesen District 1780, um seine nördlichsten Grafschaften zu regieren und trug damit zur Verwaltung der Grenzgebiete bei. Die Region erlangte 1820 durch die Missouri Compromise Unabhängigkeit und wurde ein eigenständiger Bundesstaat.
Die Region war Heimat von Maliseet-Indianern und französischen Siedlern aus Akadien, die frühe Gemeinschaften gründeten und ihre Sprachen sowie Lebensweisen nebeneinander pflegten. Diese kulturelle Mischung prägte die lokale Identität und Traditionen der nordöstlichen Territorien nachhaltig.
Die Region kann heute anhand von historischen Karten und Archivmaterialien erforscht werden, die in verschiedenen Museen und Kultureinrichtungen der heutigen Maine dokumentiert sind. Besucher erhalten einen besseren Überblick, wenn sie sich zunächst mit den geografischen Grenzen und den sechs historischen Grafschaften vertraut machen.
Während des Krieges von 1812 versuchten britische Truppen, Teile des Distrikts zu besetzen und zu annektieren. Diese militärische Bedrohung verstärkte die lokale Unterstützung für eine unabhängige Staatlichkeit erheblich.
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