Electric Circus, nightclub in Manhattan
Der Electric Circus war ein Nachtclub auf der St. Marks Place im East Village, der von 1967 bis 1971 betrieben wurde. Der Raum war mit bunten Stoffen ausgekleidet, helle Lichter und Projektoren schufen eine surreale Umgebung für Musik, Tänze und Zirkusaufführungen.
Das Gebäude war ursprünglich ein Ballsaal aus den 1800er Jahren, der Arlington Hall hieß und als Versammlungsort für deutsche und polnische Gemeinschaften diente. In den 1960er Jahren verwandelten Andy Warhol und Paul Morrissey es in einen experimentellen Musikclub mit künstlerischen Performances.
Der Electric Circus war ein Ort, an dem die Gegenkultur der 1960er Jahre gelebt wurde. Menschen aus verschiedenen Gemeinschaften kamen zusammen, um Musik zu hören, zu tanzen und sich selbst auszudrücken, ohne Grenzen oder Urteile.
Das Lokal befand sich in der East Village Gegend an St. Marks Place und war groß genug, um Bands und Zirkusaufführungen gleichzeitig zu zeigen. Die Besucher sollten bereit sein für dunkle, stark beleuchtete Räume und eine intensive, sensorische Erfahrung ohne traditionelle Clubstrukturen.
Das Geschäft hatte einen speziellen schwarzen Raum ohne normale Einrichtungen, in dem Besucher einfach sitzen und nähere Kontakte knüpfen konnten. Die Tanzfläche war mit Trampolinen ausgestattet und helle Lichter, die direkt auf den Körper gerichtet waren, verstärkten die psychedelische Wirkung des Erlebnisses.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.