Forest Haven, Krankenhaus
Forest Haven ist ein verlassenes Krankenhaus in Laurel im Bundesstaat Maryland, das früher Menschen mit geistigen Behinderungen betreute und auf einem weitläufigen Gelände mit zahlreichen Gebäuden errichtet wurde. Die Anlage besteht aus mehreren Backsteinkonstruktionen mit langen Korridoren, großen Fenstern und separaten Wohneinheiten, die heute durch Verfall und überwuchernde Vegetation gekennzeichnet sind.
Die Einrichtung wurde 1925 eröffnet, um Menschen mit Entwicklungsstörungen zu betreuen, und umfasste Bauernhöfe sowie Werkstätten zur Ausbildung der Bewohner. Im Laufe der Jahrzehnte führten Finanzierungskürzungen und Überbelegung zu schwerwiegenden Misshandlungen und Vernachlässigung, bis das Krankenhaus 1991 nach jahrelangen Klagen und öffentlichem Druck endgültig geschlossen wurde.
Das Gelände ist eingezäunt und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, doch einige Besucher erkunden die Ruinen auf eigene Verantwortung und sollten auf unebene Böden und Gefahrenstoffe achten. Festes Schuhwerk und Vorsicht sind wichtig, da viele Gebäude instabil sind und herabfallende Trümmer eine Gefahr darstellen können.
Über 400 ehemalige Bewohner liegen in unmarkierten Massengräbern auf dem Gelände begraben, die erst 1987 durch eine Gedenktafel von Angehörigen gekennzeichnet wurden. Erosion hat im Laufe der Jahre einige dieser Gräber freigelegt, sodass Besucher auf die vergessenen Menschen stoßen, die hier lebten und starben.
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