Olmaliq, Bergbauzentrum in der Region Taschkent, Usbekistan.
Olmaliq ist eine Stadt in der Tashkent-Region und liegt an den nördlichen Hängen des Qurama-Gebirges entlang des Ohangaron-Flusses. Die Stadt erstreckt sich auf etwa 585 Metern Höhe in einem bergigen Tal, das von Industrie und natürlicher Landschaft geprägt ist.
Olmaliq wurde 1951 gegründet und entstand aus Siedlungen, die sich um reichhaltige Mineralvorkommen wie Kupfer, Blei, Zink, Gold und Silber entwickelten. Die Gründung war eng mit der sowjetischen Industrialisierungspolitik verbunden, die die Rohstoffvorkommen der Region nutzen wollte.
Der Name stammt aus der usbekischen Sprache und bedeutet Apfelhain, aufgrund der zahlreichen wilden Apfelbäume, die das Tal bevölkerten.
Die Stadt ist für Besucher zugänglich, aber der Zugang zu vielen Industrieanlagen ist eingeschränkt. Es ist hilfreich, zu wissen, dass das Klima in der Region ziemlich trocken ist und die Berge gute Orientierungspunkte bieten.
Die Metallurgische Anlage JSC Almalyk MMC beschäftigt etwa 25.000 Mitarbeiter und ist einer der größten Verarbeitungskomplexe für Nichteisenmetalle in Zentralasien. Dieser Komplex verarbeitet Kupfer, Molybdän, Blei und Zink aus regionalen Bergbaubetrieben.
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