Taschkent, Hauptstadt im Nordosten Usbekistans.
Tashkent ist die Hauptstadt im Nordosten Usbekistans, durchzogen von breiten Alleen und Kanälen, die vom Fluss Chirchiq auf einer Höhe von 455 Metern gespeist werden. Die Stadt erstreckt sich in einem Rasterformat mit zahlreichen Grünflächen zwischen Wohnvierteln und öffentlichen Gebäuden, umgeben von den Bergen des Tianshan im Osten.
Eine Siedlung entstand hier zwischen dem 5. und 3. Jahrhundert vor Christus als Oase entlang der Handelsrouten zwischen Ost und West. Über Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem Knotenpunkt des Handels, bis er im 19. Jahrhundert unter russische Herrschaft kam und später zur Hauptstadt der sowjetischen Republik wurde.
Besucher erleben in Tashkent eine lebendige Teehauskultur, in der Familien und Freunde stundenlang bei Plov und Samsa zusammensitzen. Die Basare wie Chorsu ziehen täglich Einheimische an, die dort frisches Brot, Gewürze und Textilien kaufen, während traditionelle Handwerker ihre Arbeiten direkt vor Ort präsentieren.
Ein ausgedehntes Metro-Netz mit 50 Stationen verbindet alle Stadtbezirke und bietet einfache Orientierung für Besucher, die sich zwischen den verschiedenen Vierteln bewegen möchten. Der internationale Flughafen Islam Karimov liegt in der Nähe des Stadtzentrums und ermöglicht Anreisen aus vielen Städten Asiens und Europas.
Ein Erdbeben im Jahr 1966 zerstörte weite Teile der Altstadt und führte zu einem vollständigen Wiederaufbau nach sowjetischen Stadtplanungsprinzipien. Das heutige Stadtbild zeigt daher die Architektur dieser Wiederaufbauphase mit ihren planmäßig angelegten Wohnvierteln und breiten Boulevards mehr als frühere historische Schichten.
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