Aydarkoʻl, Wüstensee in der Region Kyzylkum, Usbekistan.
Der Aydar-See ist ein künstlicher See in der Wüstenregion Kyzylkum, der sich über Dutzende Kilometer erstreckt und an manchen Stellen mehrere Kilometer breit wird. Das Wasser ist flach genug zum Schwimmen und bietet verschiedene Zugangspunkte rund um die Uferlinie.
Der See entstand 1969, als Wasser aus dem Fluss Syrdarya das Arnasay-Becken überflutete und ein großes Gewässer schuf. Diese unerwartete Flutung veränderte die Geografie der Region dauerhaft.
Einheimische Fischer haben an diesem See jahrhundertealte Praktiken bewahrt und nutzen ihn täglich zum Fangen von Fisch. Die Gemeinden in der Nähe betrachten ihn als wichtige Lebensgrundlage und Treffpunkt für generationenübergreifende Verbindungen.
Das Schwimmen ist von April bis September am angenehmsten, wenn die Wassertemperatur warm genug ist. Es gibt mehrere Zugangspunkte entlang der Ufer, und Fischen ist in bestimmten Bereichen erlaubt.
Der See hat sich zu einem wichtigen Zufluchtsort für Zugvögel entwickelt, die früher das schrumpfende Aral-Meer bewohnten. Vogelbeobachter können hier Arten sehen, die anderswo in der Region selten geworden sind.
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