Fargʻona, Verwaltungszentrum im Fergana-Tal, Usbekistan
Fergana ist eine Großstadt im südlichen Teil des Fergana-Tals in der gleichnamigen Region Usbekistans. Die Straßen verlaufen breit und gerade, gesäumt von Gebäuden aus der Kolonialzeit und neueren Bauten, und das Stadtbild wirkt offen und weitläufig.
Die Stadt entstand 1876 unter russischer Herrschaft und hieß anfangs Neu-Margilan. Nach einer Umbenennung in Skobolew erhielt sie schließlich ihren heutigen Namen, der sich auf das umgebende Tal bezieht.
Die Stadt trägt ihren Namen nach dem gleichnamigen Tal, das seit Jahrhunderten Landwirtschaft und Handwerk vereint. Lokale Werkstätten stellen heute noch Keramik, Teppiche und Seide her, wobei Besucher oft den Werkstätten zusehen können, wie traditionelle Techniken weitergegeben werden.
Der Sommer kann sehr heiß werden, daher eignen sich Frühling und Herbst besser für längere Stadtbesichtigungen. Die Straßen sind meist gut begehbar, und Orientierung fällt leicht dank des regelmäßigen Straßennetzes.
In der Nähe der Stadt entstand 1908 die erste Ölraffinerie der Region. Dieser Standort markierte den Beginn der industriellen Entwicklung im östlichen Teil des Landes.
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