Varahsha, Archäologische Stätte nahe Buchara, Usbekistan
Varahsha ist eine archäologische Stätte in der Bukhara-Region und zeigt die Überreste einer antiken Stadt mit Fundamenten, Mauern und Strukturelementen, die über ein großes Gelände verteilt sind. Die Ruinen stammen aus verschiedenen Perioden und dokumentieren die längere Besiedlung dieses Ortes.
Die Stätte entstand im ersten Jahrhundert vor Christus und diente als Zentrum der Sogdischen Zivilisation in Zentralasien. Nach der muslimischen Eroberung Transoxaniens verschob sich die Bedeutung der Region und die Stadt wurde allmählich aufgegeben.
Die Überreste zeigen Wandmalereien aus dem 8. Jahrhundert, die königliche Szenen mit Elefanten, Hofbeamten und Jagdszenen darstellen. Diese Kunstwerke geben Einblick in die Darstellung von Macht und das Leben am Hof zur Zeit der Sogdischen Kultur.
Der Ort liegt etwa 39 Kilometer nordwestlich von Bukhara und ist über landwirtschaftliche Gebiete erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich vor der Reise über Zugangsvoraussetzungen informieren, da die Stätte oft abgelegen und wenig entwickelt ist.
Britische Forscher dokumentierten die Stätte in den 1820er Jahren und machten sie damit zum ersten sogdischen Fundort in der europäischen wissenschaftlichen Literatur. Diese frühe Untersuchung legte den Grundstein für unser modernes Verständnis der sogdischen Zivilisation.
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