Rabat-i Malik, Historische Karawanserei-Ruinen im Bezirk Navoiy, Usbekistan.
Rabati Malik ist eine Karawanserei-Ruine im iranischen Architekturstil im Distrikt Navoiy, Usbekistan, und liegt an der alten Straße zwischen Buchara und Samarkand. Vom einstigen Komplex sind vor allem das mächtige Eingangstor mit seinen geometrischen Ziegelmustern und die Grundrisse der übrigen Gebäude erhalten geblieben.
Der Komplex wurde im Jahr 1078 unter dem Karachanidischen Herrscher Nasir Khan errichtet und diente Händlern und Reisenden als Raststation. Nach seiner Blütezeit verfiel er durch politische Veränderungen in der Region und ist heute als nationales Kulturerbe Usbekistans eingestuft.
Der Name "Rabati Malik" bedeutet so viel wie "Festung des Königs" und weist auf die Macht des Herrschers hin, der den Bau in Auftrag gab. Wer heute vor dem erhaltenen Tor steht, kann die aufwendigen Ziegelmuster erkennen, die einst Reisende aus vielen Ländern begrüßten.
Das Gelände ist ganzjährig zugänglich und liegt direkt an der Hauptstraße, was die Anfahrt einfach macht. Da es kaum Schatten gibt und der Boden uneben ist, empfiehlt sich festes Schuhwerk und, bei starker Sonne, ein Kopfschutz.
Direkt neben dem Haupttor steht eine Sardoba, ein gewölbter unterirdischer Wasserspeicher, der Reisenden in dieser trockenen Gegend das Überleben sicherte. Der Bau zeigt, wie präzise die Ingenieure der damaligen Zeit die Bedürfnisse des Lebens in der Steppe kannten und lösten.
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