Fort Charlotte, Britisches Kolonialfort in Saint George Parish, St. Vincent und die Grenadinen
Fort Charlotte ist eine Festungsanlage auf einem Hügel in der Gemeinde Saint George auf Saint Vincent and the Grenadines, mit Blick auf den Hafen von Kingstown und die Grenadinen. Das Gebäude umfasst Festungsmauern, ehemalige Kasernen und offene Plattformen, die man zu Fuß erkunden kann.
Die Briten begannen mit dem Bau der Festung nach ihrem Sieg über die Franzosen im Jahr 1763 und schlossen ihn um 1806 ab. In dieser Zeit diente sie als Stützpunkt zur Sicherung der britischen Kontrolle über die Insel gegen verschiedene Bedrohungen.
Im Inneren des Forts befinden sich Wandgemälde, die Konflikte mit den indigenen Kariben darstellen, sowie Ausstellungen zur Garifuna-Geschichte. Wer die ehemaligen Kasernen besucht, bekommt einen direkten Eindruck davon, wie diese Gemeinschaften in der Region gelebt haben.
Die Festung ist von Kingstown aus zu Fuß in etwa 40 Minuten bergauf erreichbar, oder man fährt mit einem Bus nach Edinboro und geht von dort etwa 10 Minuten zu Fuß. Frühe Besuche am Morgen sind angenehmer, da die Temperaturen kühler sind und die Sicht klarer ist.
Die Kanonen des Forts zeigen nicht aufs Meer, sondern ins Landesinnere, was darauf hindeutet, dass die Verteidiger Angriffe zu Fuß vom Land aus fürchteten und nicht feindliche Schiffe. Das macht diese Festung im Vergleich zu anderen Küstenverteidigungsanlagen der Karibik ungewöhnlich.
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