Peninsula de Paria National Park, Geschütztes Küstenreservat auf der Halbinsel Paria, Venezuela.
Der Nationalpark erstreckt sich über stark bewaldete Berghänge, die bis zu 1.371 Meter ansteigen, und öffnet sich zu Karibikstränden mit korallenbewachsenen Riffen. Die gesamte Fläche umfasst verschiedene Küstenabschnitte, von denen Playa Medina mit einfachen Strandunterkünften besonders bekannt ist.
Das Schutzgebiet wurde 1978 gegründet und bewahrt den Ort, an dem Christoph Kolumbus während seiner dritten Reise die Region als 'Tierra de Gracia' benannte. Diese frühe Begegnung mit dem Gebiet prägt bis heute seine historische Bedeutung.
Einheimische pflegen die Kunstfertigkeit der Palmflechterei und bewirtschaften ihre Felder nach überlieferten Methoden, während Feste mit volkstümlichen Liedern das Jahr gliedern.
Der Zugang erfolgt über mehrere Strandgebiete, von denen Playa Medina am weitesten entwickelt ist und Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Wer schnorcheln oder tauchen möchte, findet in den flacheren Bereichen Korallenformationen vor der Küste.
Das Gebiet beherbergt seltene Vogelarten, die nur hier vorkommen und Vogelbeobachter aus verschiedenen Regionen anziehen. Diese endemischen Populationen sind ein wichtiger Grund für den Schutzstatus.
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