Quy Nhơn, Küstenstadt in Bình Định, Vietnam
Quy Nhon ist eine Küstenstadt in der Provinz Bình Định im zentralen Vietnam, die sich über 286 Quadratkilometer zwischen Bergen und Meer erstreckt. Der Ort bietet 42 Kilometer Sandstrände entlang des Südchinesischen Meeres und wird von bewaldeten Hügeln umgeben, die bis ans Wasser reichen.
Die Gegend gehörte im 11. Jahrhundert zum Champa-Reich, dessen Spuren sich in Tempeln und Türmen in der Umgebung finden lassen. Im Jahr 1283 kam es in der Bucht Thị Nại zu einer Schlacht zwischen den Mongolen und lokalen Truppen, die den Verlauf der Region prägte.
Frische Meeresfrüchte prägen den Alltag, und an vielen Straßenecken verkaufen Händler lokale Spezialitäten wie Bánh xèo mit Garnelen oder Reiskuchen mit Innereienbrühe. Diese Gerichte zeigen, wie stark das Meer die Essgewohnheiten der Bewohner bis heute beeinflusst.
Der Flughafen Phu Cat bietet regelmäßige Verbindungen nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt und liegt etwa 35 Kilometer nördlich des Stadtzentrums. Die Küstenstraße verbindet die Strände miteinander, und viele Orte sind auch ohne Auto gut erreichbar.
Auf der Halbinsel Phuong Mai entsteht eine Wirtschaftszone, die auf mehr als 12000 Hektar Industrieanlagen mit Strandhotels verbindet. Besucher sehen hier nebeneinander Fabriken und Ferienanlagen, ein Kontrast, der zeigt, wie sich die Küste in den letzten Jahren verändert hat.
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