Vietnam, Kommunistischer Staat in Südostasien.
Das Land im Südosten Asiens erstreckt sich entlang der Küste über eine schmale, geschwungene Form mit Gebirgszügen im Westen und Hochland im zentralen Bereich. Flussdeltas im Norden und Süden bilden weitläufige Ebenen, in denen Reisanbau und Fischerei das tägliche Leben prägen.
Nach jahrzehntelangen bewaffneten Auseinandersetzungen kam es 1975 zum Ende der Teilung, als südliche Gebiete unter eine einheitliche Verwaltung gelangten. Ein Jahr später schlossen sich beide Territorien formal zusammen und bildeten die heutige sozialistische Republik.
In weiten Teilen des Landes vermischen sich Feste nach dem Mondkalender mit Alltagen voller Straßenleben und Garküchen. Das kulinarische Erbe reicht von Pho-Suppen bis zu Frühlingsrollen, deren Zubereitungsarten sich je nach Region unterscheiden.
Zahlreiche Reisende können eine elektronische Einreiseerlaubnis vor der Ankunft beantragen, die den Grenzübertritt erleichtert. Größere Flughäfen liegen in Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt und Da Nang, während Züge und Busse die wichtigsten Städte miteinander verbinden.
Im südlichen Mekongdelta treffen Händler noch heute auf schwimmenden Märkten zusammen, wo Boote direkt nebeneinander anlegen und Waren von Deck zu Deck ausgetauscht werden. Diese Handelsform hat sich über Jahrhunderte erhalten und transportiert jedes Jahr Millionen Tonnen Reis und frisches Obst durch das verzweigte Wassersystem.
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