Gia Lai, Bergprovinz in Zentralvietnam.
Gia Lai ist eine bergige Region im zentralen Hochland Vietnams mit weiten Tälern und bewaldeten Hügeln. Das Gebiet erstreckt sich über eine große Fläche mit Höhen bis zu 800 Metern und zeigt eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wäldern, Plantagen und kleinen Siedlungen.
Der Name stammt vom Jarai-Wort Yăgrai ab, das einen Wasserdrachentitel bezeichnet, den eine wichtige Persönlichkeit der Region trug. Die Gegend wurde über Jahrhunderte von verschiedenen Völkern bewohnt und blieb lange Zeit ein abgelegenes Hochlandgebiet mit eigenen Traditionen.
Die Einheimischen sprechen oft Jarai oder andere lokale Sprachen neben Vietnamesisch und pflegen ihre eigenen Bräuche im Alltag. In vielen Dörfern sieht man noch traditionelle Langhäuser auf Stelzen und hört Gong-Musik bei besonderen Anlässen oder Festen.
Pleiku dient als Tor zur Region und verbindet die Provinz über die Nationalstraße 14 mit anderen Teilen des Landes. Die beste Reisezeit liegt zwischen November und April, wenn das Wetter trockener ist und die Straßen leichter befahrbar sind.
Viele Dörfer verwenden noch gemeinsame Langhäuser, in denen mehrere Familien unter einem Dach wohnen und zusammen arbeiten. Diese Häuser haben oft kunstvolle Holzschnitzereien an den Eingängen und dienen als Treffpunkt für das ganze Dorf bei wichtigen Entscheidungen.
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