Lạng Sơn, Nördliche Provinz an der Vietnam-China-Grenze
Lạng Sơn ist eine Provinz im Norden Vietnams, die sich an der chinesischen Grenze erstreckt und von Kalksteinbergen durchzogen wird. Das Gelände wechselt zwischen bewaldeten Hügeln und landwirtschaftlichen Tälern, in denen Reis und Gemüse angebaut werden.
Diese Region wurde im frühen 19. Jahrhundert als Verwaltungseinheit gegründet. Im späten 19. Jahrhundert kam es hier zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen französischen Kolonialtruppen und lokalen Verteidigern.
Die lokale Nung-Gemeinschaft stellt bunte Webarbeiten her, die auf den Märkten verkauft werden und traditionelle Muster zeigen. Viele Dörfer pflegen alte Handwerkstechniken, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Zwei Grenzübergänge verbinden die Region mit China und dienen dem Handel und Reiseverkehr. Der bergige Charakter bedeutet, dass man auf kurvenreiche Straßen und steile Anstiege vorbereitet sein sollte.
Die Höhlen Tam Thanh und Nhi Thanh enthalten buddhistische Altäre, die direkt in die natürlichen Kalksteinwände integriert sind. Besucher finden hier religiöse Stätten inmitten geologischer Formationen, die über Jahrhunderte entstanden sind.
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