Lạng Sơn, Provinzhauptstadt im Norden Vietnams
Lạng Sơn ist eine Provinzhauptstadt in Nordvietnam, die sich über Täler und Hügel erstreckt und Vietnam mit China über das Freundschaftstor verbindet. Die Stadt liegt an der nördlichsten Stelle der Nationalstraße 1 und bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt in der Region.
Das Gebiet wurde 1885 zur französischen Militärbasis und erlebte später mehrere bewaffnete Konflikte, darunter Kämpfe im Zweiten Weltkrieg und während des Sino-Vietnamesischen Krieges 1979. Diese Ereignisse hinterließen tiefe Spuren in der Geschichte und Infrastruktur der Stadt.
Die Stadt ist Heimat von acht ethnischen Gruppen, die Kinh, Tày, Nùng, Hoa, Dao, Mường, Sán Dìu und Sán Chỉ, jede mit eigenen Bräuchen und Feierlichkeiten. Diese Vielfalt prägt das alltägliche Leben und das Aussehen der Straßen, wo man verschiedene traditionelle Kleidungen und lokale Spezialitäten entdecken kann.
Die Stadt liegt etwa 150 Kilometer nördlich von Hanoi und ist mit dem Zug oder Bus erreichbar, wobei die Fahrtzeit zwischen vier und fünf Stunden beträgt. Bei der Ankunft sollten Sie wissen, dass der Ort im Bergland liegt und das Wetter variabel sein kann, besonders in den kälteren Monaten.
Im Januar 2016 fiel in dieser nortvietnamischen Stadt überraschenderweise Schnee, ein äußerst seltenes Wetterphänomen für die Region. Dieses ungewöhnliche Ereignis bleibt für viele Bewohner und Besucher eine bemerkenswerte Erinnerung, da solche Bedingungen in dieser Höhe fast nie vorkommen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.