Huashan-Felsbilder, Höhlenmalereien in Ningming, China
Die Felsgemälde des Hua-Berges sind prähistorische Malereien an Kalksteinklippen über dem Mingjiang-Fluss in Ningming County, Südchina. Die in rotem Ocker ausgeführten Werke zeigen menschliche Figuren, Tiere und symbolische Objekte auf einer Fläche, die sich über mehrere Kilometer entlang des Flussufers erstreckt.
Die ältesten Gemälde werden auf einen Zeitraum von über 2.000 Jahren datiert und stammen aus der Zeit des Luo-Yue-Volkes in der Region. Im Jahr 2016 wurde die Stätte als Teil einer grenzüberschreitenden Stätte in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, was ihre internationale Bedeutung unterstreicht.
Die Gemälde wurden von den Vorfahren der Zhuang-Bevölkerung geschaffen und zeigen Figuren, die Trommeln schlagen und tanzen, was auf rituelle Feste hindeutet. Noch heute feiern die Zhuang in der Region Feste, bei denen die Trommel eine zentrale Rolle spielt.
Der beste Blick auf die Gemälde ergibt sich von Booten auf dem Fluss, da viele Abschnitte direkt über dem Wasser liegen und von der Uferseite aus schwer zu sehen sind. Die Besichtigung empfiehlt sich in der Trockenzeit, da bei Hochwasser Teile der Klippen überflutet sein können.
Einige der bemalten Figuren sind mehr als 3 Meter hoch, was bedeutet, dass die Maler in schwindelerregender Höhe über dem Fluss gearbeitet haben müssen. Wie sie dies ohne moderne Hilfsmittel bewerkstelligt haben, ist bis heute nicht abschließend geklärt.
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