Vịnh Hạ Long, Naturbucht in der Provinz Quang Ninh, Vietnam
Die Halong-Bucht ist eine Meeresbucht in der Provinz Quảng Ninh im Norden Vietnams, wo steile Kalksteinfelsen direkt aus dem grünen Wasser ragen. Die Oberfläche der Felsen ist von tropischer Vegetation bedeckt, während die Basis oft von Höhlen und kleinen Grotten durchzogen ist.
Funde von Keramik und Werkzeugen zeigen, dass Menschen schon vor mehr als 10.000 Jahren in den Höhlen der Bucht lebten. Während des 19. Jahrhunderts nutzte die vietnamesische Marine einige Inseln als Versteck vor feindlichen Flotten.
Fischer wohnen seit Jahrhunderten in schwimmenden Dörfern zwischen den Klippen und benutzen Bambus- und Holzboote für ihre tägliche Arbeit. Reisende können beobachten, wie Kinder in den Häusern auf dem Wasser spielen und Erwachsene ihre Netze vor der Haustür ausbessern.
Die meisten Besucher fahren mit Booten zwischen den Inseln, wobei längere Touren oft eine Nacht an Bord einschließen. Ausflüge starten normalerweise früh am Morgen und kehren am späten Nachmittag zurück, je nach gewählter Route.
Einige Felsen sind so hoch und schmal, dass sie an riesige Nadeln erinnern, die nur wenige Meter breit sind. Bei Ebbe werden kleine Sandbänke zwischen den Inseln sichtbar, auf denen manchmal Vögel landen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.



