An Giang, Verwaltungsprovinz im Mekong-Delta, Vietnam.
An Giang ist eine Verwaltungsprovinz im Mekong-Delta im Südwesten Vietnams, unweit der Grenze zu Kambodscha. Flaches Land durchzogen von Wasserläufen prägt die Landschaft, während die Hauptstadt Long Xuyên das wirtschaftliche und administrative Zentrum bildet.
Die heutige Provinz entstand 1976 durch eine Verwaltungsreform nach dem Ende des Krieges in Vietnam. Schon im ersten Jahrtausend bestand hier die Óc-Eo-Kultur, die mit dem antiken Königreich Funan in Verbindung gebracht wird.
Tempel und Pagoden überall in der Region zeigen den Einfluss von Buddhismus und Volksglaube im täglichen Leben. Reisfelder und schwimmende Märkte bestimmen das Bild vieler Gemeinden, in denen Boote ein wichtiges Transportmittel bleiben.
Überlandbusse und Boote verbinden die wichtigsten Orte mit dem Rest des Mekong-Deltas und mit der Grenzregion zu Kambodscha. Hauptstraßen und Kanäle bilden das Verkehrsnetz, wobei einige Gegenden am besten per Wasserweg zu erreichen sind.
Die Cấm-Berge, auch Thất-Sơn-Reihe genannt, erheben sich überraschend aus der flachen Deltalandschaft im westlichen Teil der Provinz. Viele der Gipfel tragen buddhistische Tempel und Höhlen, die seit Jahrhunderten Pilger aus der ganzen Region anziehen.
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