Nationalpark Tràm Chim, Nationalpark und Ramsar-Gebiet in der Provinz Dong Thap, Vietnam.
Tram Chim ist ein Nationalpark und Ramsar-Gebiet in der Provinz Dong Thap im Mekong-Delta, der sich über ausgedehnte Feuchtgebiete erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen flachen Wasserflächen, Lotusfeldern und Grasflächen, durch die sich schmale Kanäle schlängeln.
Das Gebiet wurde 1985 unter Schutz gestellt, um die Feuchtgebiete von Dong Thap Muoi zu bewahren. Der Status als Nationalpark folgte 1998, nachdem Bemühungen zur Wiederansiedlung seltener Vogelarten erfolgreich waren.
Die hier lebenden Gemeinschaften nutzen die Wasserwege mit schmalen Booten und sammeln Seerosen für die Küche. Fischer werfen morgens ihre Netze aus und verkaufen den Fang auf schwimmenden Märkten in der Nähe.
Bootstouren führen durch die Wasserwege und ermöglichen die Beobachtung von Vögeln und Pflanzen aus nächster Nähe. Die besten Monate für einen Besuch sind zwischen Dezember und Mai, wenn Zugvögel die Feuchtgebiete bewohnen.
Mehr als zweihundertdreißig Vogelarten nutzen das Gebiet als Rastplatz oder Lebensraum, darunter auch mehrere Kranicharten. Zweiunddreißig dieser Arten gelten international als gefährdet oder bedroht.
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