An Phú, Landkreis in der Provinz An Giang, Vietnam.
An Phú ist ein ländlicher Distrikt in der Mekong-Delta-Region mit einer Fläche von etwa 226 Quadratkilometern, geprägt von Reisfeldern und Wasserläufen. Das Gelände liegt nur etwa 6 Meter über dem Meeresspiegel und ist stark von der Geografie des Deltas geprägt.
Der Distrikt erhielt seine offizielle Anerkennung am 6. August 1957 nach seiner Trennung von Long Châu Tiền. Anschließend wurde er mit Teilen des Distrikts Tân Châu zusammengelegt, was seine heutige administrative Form schuf.
Die Bewohner des Distrikts sind hauptsächlich Kinh-Vietnamesen, doch etwa 12.000 Cham leben hier in fünf Dörfern und pflegen ihre eigenen Bräuche sowie Feste. Diese Gemeinde hat ihre Traditionen über Generationen hinweg bewahrt und prägt das kulturelle Leben vor Ort.
Während der Monsunzeit passten sich die Bewohner an Überschwemmungen an, indem sie Häuser auf Stelzen bauten und Boote als Hauptverkehrsmittel nutzten. Besucher sollten sich der saisonalen Wasserbedingungen bewusst sein und ihre Reise entsprechend planen.
Das Gebiet organisiert jedes Jahr ein Fest zur Überschwemmungszeit, wenn sich Reisfelder in Fischgründe verwandeln. Diese saisonale Verschiebung der lokalen Aktivitäten ist ein faszinierendes Beispiel für die Anpassung der Gemeinde an ihre Umgebung.
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