Khánh Hòa, Küstenprovinz im südlichen Zentralvietnam
Khánh Hòa ist eine Küstenprovinz in Süd-Zentral-Vietnam, die sich entlang der Ostküste erstreckt und mehr als 200 Inseln unterschiedlicher Größe umfasst. Die Küstenlinie erreicht etwa 200 Kilometer Länge und bietet mehrere geschützte Buchten mit tiefem Wasser.
Das Gebiet gehörte jahrhundertelang zum Königreich Champa, bis die vietnamesische Ausdehnung nach Süden begann. Überreste aus dieser Zeit, darunter Tempel und Turmbauten, sind bis heute in der Provinz erhalten.
Das Po-Nagar-Fest findet im dritten Mondmonat statt und zieht Besucher an, die an traditionellen Zeremonien teilnehmen. Die Türme selbst stammen aus dem Reich der Cham und zeigen architektonische Merkmale dieser früheren Zivilisation.
Die Provinz ist über die Nationalstraße 1A sowie über Bahnverbindungen erreichbar, während der internationale Flughafen Cam Ranh den Luftverkehr abwickelt. Die Küstenabschnitte sind über verschiedene Straßen zugänglich, wobei manche Bereiche leichter zu erreichen sind als andere.
Die Meeresschutzzone Hon Mun war die erste in Vietnam, die von der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur anerkannt wurde. Dieser Bereich schützt Korallenriffe und marine Lebensformen, die in den Gewässern rund um die Insel vorkommen.
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