Thitu Island and Reefs, Bewohntes Atoll der Spratly-Inseln, Philippinen
Thitu Island ist ein bewohntes Atoll in den Spratly-Inseln mit einer Fläche von etwa 37 Hektar und verfügt über Wohngebiete, eine Betonlandebahn, einen Leuchtturm und medizinische Einrichtungen. Das Eiland ist von Korallenriffen umgeben, die das gesamte Gebiet prägen.
Die Philippinen übernahmen 1971 die Kontrolle über die Insel, als sie während eines Taifuns eine militärische Präsenz errichteten, nachdem die taiwanesischen Streitkräfte das Gebiet verlassen hatten. Diese Besetzung markierte einen wichtigen Moment in den regionalen Gebietsansprüchen im Südchinesischen Meer.
Die Bewohner betreiben traditionell Fischerei und pflegen ein Gemeinschaftsleben mit Schule und regelmäßigen religiösen Veranstaltungen. Der Alltag auf der Insel wird durch die Nähe zum Meer und die Verbundenheit mit den Ressourcen der umliegenden Riffe geprägt.
Versorgungsschiffe aus Palawan fahren regelmäßig zur Insel und benötigen etwa 30 Stunden für die Überquerung des Südchinesischen Meeres. Besucher sollten sich auf begrenzte Landungsmöglichkeiten und raue Seebedingungen vorbereiten, besonders während der Monsunzeit.
Chinese coast guard vessels beobachten die Gewässer um das Atoll täglich, während Fischerboote in der Nacht den Horizont mit hellen Lichtern erleuchten. Diese kontrastreiche Szenerie spiegelt die geopolitische Anspannung wider, die den Ort prägt.
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