Puerto-Princesa Subterranean River National Park, Naturreservat in Palawan, Philippinen
Der Puerto Princesa River ist ein Schutzgebiet auf der Insel Palawan, das einen unterirdischen Flusslauf durch Kalksteinhöhlen umfasst, bevor das Wasser ins offene Meer fließt. Die Landschaft verbindet dichten Regenwald mit Mangrovenwäldern an der Küste und schließt mehrere Höhlensysteme ein, die man nur per Boot erreichen kann.
Die Höhlen dienten Jahrhunderte lang als Unterschlupf für Fischer und Jäger, bevor die Regierung das Gebiet Mitte des 20. Jahrhunderts unter Schutz stellte. Die internationale Anerkennung erfolgte Ende der 1990er Jahre, als Wissenschaftler die geologische Bedeutung der Kalksteinformationen dokumentierten.
Der Name stammt aus dem Spanischen und bedeutet Königliche Hafenstadt, während Besucher heute sehen können, wie lokale Gruppen den Wald und die Küste mit alten Methoden schützen. Viele Bewohner leben vom Fischfang und sammeln nach wie vor Pflanzen für den täglichen Gebrauch, wobei sie das Gebiet mit Vorsicht betreten.
Besucher müssen eine Genehmigung im Voraus besorgen und sollten früh am Morgen anreisen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Die Bootsfahrt zur Höhle dauert etwa 45 Minuten von der Küste aus, und festes Schuhwerk hilft beim Betreten des feuchten Uferbereichs.
In den hinteren Kammern der Höhle leben Kolonien von Fledermäusen und Salanganen, deren Rufe im Dunkeln widerhallen. Die Felsen selbst bestehen aus versteinerten Korallen, die zeigen, dass diese Höhlen einst unter dem Meeresspiegel lagen.
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