Bến Tre, Provinz im südlichen Mekong-Delta, Vietnam
Bến Tre ist eine Provinz im südlichen Mekongdelta in Vietnam, die von einem Netzwerk aus Flüssen und schmalen Kanälen durchzogen wird. Auf beiden Seiten der Wasserwege erstrecken sich weite Kokosplantagen neben grünen Reisfeldern, die das flache Land prägen.
Die Provinz entstand als Verwaltungseinheit während der französischen Kolonialherrschaft und trug zunächst einen anderen Namen. Nach der Teilung Vietnams entwickelte sie sich rasch zu einem wichtigen landwirtschaftlichen Zentrum im Süden des Landes.
Die Bewohner halten sich oft auf den Wasserstraßen auf und transportieren frische Kokosnüsse in schmalen Holzbooten. Besucher können entlang der Uferwege Familien begegnen, die unter Palmendächern Reispapier trocknen oder Kokosbonbon zubereiten.
Die meisten Besucher fahren von Ho-Chi-Minh-Stadt aus mit dem Bus oder dem Auto an und erreichen die Provinz über gut ausgebaute Straßen. Vor Ort bieten sich Bootsfahrten auf den Kanälen an, um die Landschaft und die kleinen Dörfer entlang der Ufer zu erkunden.
Die Provinz trägt den Spitznamen Kokosnussland, weil hier große Teile der vietnamesischen Kokosnussproduktion stattfinden. Besucher können entlang der Ufer auf alten Affenbrücken gehen, die aus einem einzigen gefällten Kokospalmenstamm bestehen und benachbarte Grundstücke verbinden.
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