Bến Tre, Provinzhauptstadt im Mekong-Delta, Vietnam.
Bến Tre ist eine Provinzstadt im Mekong-Delta, die sich über etwa 66 Quadratkilometer erstreckt und durch ein dichtes Netz von Kanälen und Wasserwegen geprägt ist. Das Gebiet wird von zwei Armen des Tiền-Giang-Flusses durchzogen und umfasst mehrere Inseln, einschließlich der bevölkerungsreicheren Bảo-Insel.
Die Stadt erlebte ihre erste Begegnung mit französischen Kolonialkräften im Juni 1867, als diese ein Inspektionsbüro entlang eines lokalen Kanals errichteten. Dies führte schließlich 1900 zur offiziellen Anerkennung als Provinzstadt.
Die Stadt ist bekannt für ihre traditionelle Herstellung von Reispapier und die Verarbeitung von Kokosnüssen, die bis heute das tägliche Leben und die lokale Wirtschaft prägen.
Der Ort ist über die Rạch-Miễu-Brücke mit den Nachbarregionen verbunden und regelmäßige Busverbindungen verbinden ihn mit Ho-Chi-Minh-Stadt und anderen größeren Zentren. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der Trockenzeit, wenn die Wasserwege leichter zu navigieren sind.
Die Stadt ist in acht Stadtbezirke und sechs Gemeinden aufgeteilt, wobei Bảo Island ein besonders ausgedehntes Kanalsystem aufweist, das Landwirtschaft und lokalen Transport unterstützt. Dieses Netzwerk aus Wasserwegen spiegelt eine jahrhundertealte Lebensweise wider, die sich an die Flusslandschaft angepasst hat.
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