Đà Nẵng, Verwaltungseinheit in Zentralvietnam
Da Nang ist eine Küstenstadt in Zentralvietnam, wo der Han-Fluss ins Südchinesische Meer mündet und urbane Viertel sich zwischen Stränden und Bergen erstrecken. Die Stadt besteht aus Wohn- und Geschäftsvierteln entlang des Flusses, breiten Küstenstraßen und grünen Bergzonen im Westen, die von Wanderwegen durchzogen sind.
Das heutige Da Nang war einst eine Siedlung des Cham-Reiches und wurde später als Tourane von Frankreich kolonisiert, bevor es zu einem wichtigen Hafen heranwuchs. Im Jahr 1997 wurde es von der Provinz Quang Nam getrennt und erhielt den Status einer eigenständigen Stadtprovinz mit erweiterter Selbstverwaltung.
Lokale Märkte und Straßenverkäufer servieren regionale Gerichte wie Mi Quang, eine Nudelsuppe mit Reisnudeln, Fleisch und Kräutern aus der Zentralregion. Buddhistische Tempel und Pagoden prägen das Stadtbild und öffnen ihre Türen für Besucher, die an Zeremonien teilnehmen oder einfach die Atmosphäre erleben möchten.
Der internationale Flughafen liegt wenige Kilometer außerhalb des Zentrums und verbindet die Stadt mit Zielen in Asien und darüber hinaus. Überlandstraßen und Küstenwege führen zu nahe gelegenen Orten wie Hue im Norden und Hoi An im Süden, die jeweils in wenigen Stunden erreichbar sind.
Der Verwaltungsapparat arbeitet mit einem Status, der normalerweise nur Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt vorbehalten ist, was der Stadtregierung weitreichende Befugnisse einräumt. Diese Sonderstellung ermöglicht es Da Nang, lokale Entscheidungen ohne Genehmigung der Provinzebene zu treffen und eigene Entwicklungsprojekte direkt umzusetzen.
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