Hòa Bình, Bergige Provinz im Norden Vietnams.
Hòa Bình ist eine bergige Provinz im nördlichen Vietnam, die Täler, bewaldete Hänge und den Da-Fluss umfasst. Das Gelände steigt vom Flachland im Osten bis zu Gipfeln über 1500 Meter (4900 Fuß) im Westen an und bildet eine natürliche Grenze zwischen dem Roten-Fluss-Delta und den Hochebenen des Nordwestens.
Die französische Kolonialverwaltung richtete hier 1886 eine Verwaltungseinheit unter dem Namen Muong ein und benannte sie 1891 in Hòa Bình um. Nach der Unabhängigkeit wurde das Gebiet wiederholt neu gegliedert, wobei benachbarte Distrikte je nach den politischen und wirtschaftlichen Prioritäten des Landes angegliedert oder abgetrennt wurden.
Die Region trägt ihren Namen aus dem Vietnamesischen und bedeutet »Frieden«, ein Wort, das man an öffentlichen Gebäuden und Denkmalstafeln in den Ortschaften antrifft. Zahlreiche Dörfer der Muong bewahren Pfahlhäuser aus Holz und Bambus, in denen das Erdgeschoss für Werkzeuge und Vorräte dient, während die Bewohner im ersten Stock leben.
Überlandbusse verkehren regelmäßig zwischen der Provinzhauptstadt und Hanoi, wobei die Fahrt je nach Straßenbedingungen zwei bis drei Stunden dauert. Bergstraßen im Westen erfordern einen angepassten Fahrstil, und ein Zwischenstopp in Mai Châu bietet Gelegenheit, lokale Märkte und Handwerksprodukte zu erkunden.
Der Damm des Wasserkraftwerks am Da-Fluss war bei seiner Fertigstellung 1979 das größte Bauwerk dieser Art in Südostasien und erzeugt auch heute noch Strom für das nationale Netz. Archäologische Funde aus Kalksteinhöhlen der Region dokumentieren menschliche Besiedlung, die bis in die Steinzeit zurückreicht.
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