Presidential Palace of Vietnam, Offizielle Residenz in Hanoi, Vietnam
Der Präsidentenpalast von Vietnam ist ein offizieller Regierungssitz in Hanoi mit gelber Fassade, klassischen Säulen und einer großen Freitreppe, die sich über drei Stockwerke erstreckt. Die Architektur im italienischen Renaissancestil zeigt symmetrische Proportionen und verzierte Balkone, die an europäische Verwaltungsgebäude aus der Kolonialzeit erinnern.
Das Gebäude wurde zwischen 1900 und 1906 als Residenz des Generalgouverneurs von Indochina errichtet. Nach der Unabhängigkeit 1954 wurde es zum Sitz der vietnamesischen Regierung umgewidmet und dient bis heute offiziellen Zwecken.
Ho Chi Minh lehnte es nach 1954 ab, im Palast zu wohnen, und zog in ein traditionelles vietnamesisches Pfahlhaus im Garten. Seine Entscheidung spiegelt die Ablehnung kolonialer Symbole und den Wunsch wider, mit einfacheren Lebensformen verbunden zu bleiben.
Die Innenräume bleiben für die Öffentlichkeit geschlossen, da das Gebäude weiterhin von der Regierung genutzt wird. Die Gärten mit Kieswegen sind tagsüber im Rahmen geführter Rundgänge zugänglich und bieten einen Eindruck der Außenanlage.
Das Gelände diente 2019 als Schauplatz für ein diplomatisches Treffen zwischen Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-un. Der Garten wurde für diesen Anlass zur neutralen Zone für internationale Gespräche über nukleare Abrüstung.
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