Chùa Tây Phương, Buddhistischer Tempel in Son Tay, Vietnam
Chùa Tây Phương ist ein buddhistischer Tempelkomplex auf einem Hügel in Sơn Tây, westlich von Hanoi, mit drei einstöckigen Gebäuden, die durch Steinstufen verbunden sind. Die Anlage umfasst einen oberen Gebetsraum, einen hinteren Palast und Vorhallen, die sich über mehrere Ebenen erstrecken.
Der Tempel entstand im 8. Jahrhundert und wurde 1636 unter der Lê-Dynastie umfassend erneuert. Eine weitere Restaurierung erfolgte Ende des 18. Jahrhunderts und verlieh der Anlage ihr heutiges Aussehen.
Die hölzernen Figuren zeigen buddhistische Gestalten in Sitzhaltungen, einige mit überkreuzten Beinen, andere mit einem Fuß auf dem Knie ruhend. Besucher sehen auch Statuen mit erhobenen Händen oder entspannten Haltungen, die verschiedene spirituelle Zustände darstellen.
Der Komplex liegt etwa 30 Kilometer westlich von Hanoi und ist täglich für Besucher zugänglich, die die Gebäude und das Gelände erkunden können. Die Steinstufen verbinden die verschiedenen Ebenen, wobei Besucher festes Schuhwerk tragen sollten, um den Aufstieg bequem zu bewältigen.
Die Anordnung der drei Gebäude bildet das chinesische Zeichen für die Zahl drei und symbolisiert die verschiedenen Bereiche der Anlage. Diese architektonische Gestaltung verbindet räumliche Funktion mit religiöser Bedeutung, was bei vietnamesischen Tempeln selten zu finden ist.
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