Hòa Bình, Provinzstadt in Vietnam
Hòa Bình ist eine Stadt in Nordvietnam, die an den Ufern des Flusses Đà liegt, etwa 73 Kilometer nördlich von Hanoi. Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusses mit vielen Hügeln in der Nähe und besteht aus mehreren Stadtteilen und kleinen Dörfern, wobei der Hauptteil neben dem Wasser liegt.
Im späten 19. Jahrhundert etablierten die Franzosen eine neue Provinz, wobei die Hauptstadt mehrmals zwischen verschiedenen Orten verlegt wurde, bevor 1896 die Provinz offiziell den Namen Hòa Bình erhielt, abgeleitet vom Namen des Dorfes, das 'Frieden' bedeutet. Die Stadt Hòa Bình selbst wurde erst in den 2000er Jahren zur Hauptstadt der Provinz, und 2006 erhielt sie den Status einer Stadt auf der zweiten Verwaltungsebene.
Hòa Bình ist die Heimat mehrerer ethnischer Gruppen, darunter Kinh, Mường, Dao, Thái und Tày, die jeweils ihre eigenen Sprachen und Bräuche bewahren. In der Stadt finden regelmäßig traditionelle Veranstaltungen statt, bei denen Besucher Musik auf Trommeln und Flöten hören, traditionelle Häuser sehen und lokale Handwerkstechniken kennenlernen können.
Die Stadt ist gut erreichbar über die Bundesstraße 6, die von Westen nach Osten verläuft, und wird durch die moderne Hòa Bình-3-Brücke verbunden, die den Fluss Đà überquert und die Fortbewegung zwischen verschiedenen Stadtteilen und benachbarten Regionen erleichtert. Viele Busse und Motorräder verkehren täglich auf den Straßen und verbinden die Stadt mit nahegelegenen Dörfern.
Der Hòa-Bình-Damm, der in den 1980er Jahren am Fluss Đà gebaut wurde, ist eine massive Betonstruktur, die Strom für viele Teile Vietnams erzeugt und auch die Wassermenge reguliert, um Hochwasser zu verhindern. Besucher können diese beeindruckende Infrastruktur sehen und erfahren, wie sie funktioniert, und sie gilt als Symbol des modernen Fortschritts in der Region.
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