Tiền Giang, Provinz im Mekong-Delta, Vietnam
Tiền Giang ist eine Provinz im Mekong-Delta im Süden Vietnams, durchzogen von einem dichten Netz aus Flussarmen, Kanälen und Reisfeldern, die sich bis zum Horizont erstrecken. Die flache Landschaft liegt nahe Ho-Chi-Minh-Stadt und wird von Wasserläufen geprägt, die Dörfer, Obstgärten und Felder miteinander verbinden.
Die heutige Verwaltungseinheit entstand 1976 durch die Zusammenlegung der beiden älteren Provinzen Định Tường und Gò Công nach dem Ende des Krieges. Diese Neuordnung schuf eine wirtschaftlich bedeutende Region im südlichen Landesteil.
Die Bewohner pflegen noch die schwimmenden Märkte wie den in Cái Bè, wo Händler vom frühen Morgen an ihre Waren direkt vom Boot aus verkaufen. Auf den Wasserstraßen herrscht reger Austausch, der den Rhythmus des täglichen Lebens bestimmt und an alte Handelswege erinnert.
Man erreicht die Gegend über die Nationalstraße 1A von Ho-Chi-Minh-Stadt aus, wobei regelmäßige Busverbindungen zur Provinzhauptstadt Mỹ Tho verkehren. Die meisten Besucher nutzen den Landweg und brauchen für die Anfahrt etwa zwei Stunden.
Die Obstgärten liefern jährlich über eine Million Tonnen tropische Früchte, darunter die besondere Sternfrucht aus Vĩnh Kim und Mangos aus Hòa Lộc. Diese Sorten wachsen nur hier und gelten landesweit als Spezialitäten mit hohem Wiedererkennungswert.
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