Tây Ninh, Südöstliche Provinz nahe Kambodscha, Vietnam
Tây Ninh ist eine Provinz im Südosten Vietnams nahe der Grenze zu Kambodscha, die sich über überwiegend flaches Land erstreckt. Der Ba-Đen-Berg erhebt sich im Südosten der Provinz und überragt die umliegenden Reisfelder und Kautschukplantagen.
Vietnamesische Siedler begannen ab 1770, sich in diesem ehemals zum Khmer-Reich gehörenden Gebiet niederzulassen und bauten nach und nach Dörfer auf. Während des Ersten Indochinakrieges fanden hier mehrere militärische Auseinandersetzungen statt, die das Leben der Bevölkerung prägten.
Die Region beherbergt den zentralen Tempel der Caodai-Religion, in dem Gläubige buddhistische, christliche, konfuzianische und taoistische Elemente in ihren täglichen Zeremonien verbinden. Besucher können die mehrmals täglich stattfindenden Gebete beobachten, bei denen Priester in farbigen Gewändern durch die reich verzierte Halle schreiten.
Die Provinz lässt sich von Ho-Chi-Minh-Stadt aus per Bus oder Auto erreichen, wobei die Fahrt je nach Verkehr mehrere Stunden dauern kann. Reisende sollten zwischen Dezember und April anreisen, wenn die Straßen trocken sind und das Wetter angenehmer ist.
Ba Đen ist der einzige größere Berg in der ansonsten flachen Landschaft und zieht Pilger an, die zu den buddhistischen Schreinen auf seinen Hängen wandern. Eine Seilbahn führt mittlerweile auf den Gipfel, sodass auch weniger geübte Wanderer die Aussicht über die Ebene genießen können.
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