Tây Ninh, Provinzhauptstadt im Südosten Vietnams
Tây Ninh ist eine Provinzstadt in Südöstvietnam, die in flachem Gelände an der Grenze zu Kambodscha liegt. Die Landschaft wird von dem Ba Den Berg geprägt, der sich über 980 Meter über die umliegenden Ebenen erhebt.
Die Provinz entwickelte sich als strategischer Knotenpunkt zwischen Ho Chi Minh Stadt und Phnom Penh, was den grenzüberschreitenden Handel förderte. Diese Lage machte Tây Ninh zu einem wichtigen Übergangsgebiet für Waren und Menschen zwischen zwei Ländern.
In Tây Ninh leben etwa sechsundzwanzig ethnische Gruppen, die ihre Bräuche im Alltag bewahren und weitergeben. Der Cao-Dai-Großtempel prägt das religiöse Leben der Stadt und ist ein wichtiger Treffpunkt für Gläubige aus der ganzen Region.
Die Stadt ist über eine befestigte Straße von etwa 100 Kilometer Länge mit Ho Chi Minh Stadt verbunden und kann über die Grenzübergänge Moc Bai oder Xa Mat erreicht werden. Besucher sollten sich bewusst sein, dass das Klima tropisch ist und die beste Zeit zum Besuch in der kühleren Jahreszeit liegt.
Der Dau Tieng See ist Vietnams größtes Bewässerungsreservoir und versorgt die umliegenden Anbaugebiete mit Wasser für Landwirtschaft. Sein großes Volumen macht ihn zu einer entscheidenden Infrastruktur für die Ernährungssicherheit der ganzen Region.
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