Bình Thuận, Küstenprovinz im südlichen Zentralvietnam.
Bình Thuận ist eine Provinz im südlichen Zentralvietnam, die sich entlang der Küste des Ostmeeres erstreckt. Die Landschaft reicht von flachen Stränden über hohe Sanddünen bis zu bewaldeten Hügeln im Hinterland, während mehrere Flüsse das Gebiet durchqueren und ins Meer münden.
Das Gebiet gehörte bis zum frühen 19. Jahrhundert zum Fürstentum Panduranga des Champa-Reiches. Im Jahr 1832 gliederte die Nguyen-Dynastie das Territorium offiziell in das vietnamesische Reich ein und begann mit der Ansiedlung vietnamesischer Siedler.
Der Name stammt aus der vietnamesischen Verwaltungsreform und bezeichnet heute ein Gebiet mit mehreren Volksgruppen. Entlang der Küste leben Fischer in kleinen Dörfern, während im Landesinneren Landwirtschaft und Drachenfruchtanbau den Alltag prägen.
Die Provinz ist über die Nationalstraße 1 von Norden und Süden erreichbar, und mehrere Buslinien verbinden die größeren Orte miteinander. Der Bahnhof Muong Man bietet Verbindungen entlang der Hauptstrecke zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt für Reisende, die den Zug bevorzugen.
Die Gegend ist bekannt für Fischsauce aus Phan Thiet, die durch Fermentation von Sardellen mit Meersalz über zwölf Monate hergestellt wird. In großen Keramikgefäßen reift die Mischung unter der Sonne und entwickelt dabei ihren Geschmack.
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