Kê Gà, Französischer Kolonialzeit-Leuchtturm in Xã Tân Thành, Vietnam
Der Leuchtturm Kê Gà ist ein zylindrisches Steingebäude mit Rot-Weiß-Streifen, das sich auf einer felsigen Landzunge in der Nähe des Kê Gà-Vorgebirges erhebt. Die Struktur ist etwa 35 Meter hoch und dient weiterhin als Navigationshilfe für Schiffe in der südchinesischen See.
Der Leuchtturm wurde 1897 von französischen Ingenieuren erbaut, um die Schiffe durch die gefährlichen Gewässer am Kê Gà-Vorgebirge zu führen. Das Bauwerk steht seit über einem Jahrhundert und zeigt die technische Architektur der französischen Kolonialzeit in Vietnam.
Der Leuchtturm ist ein Symbol der Verbundenheit mit dem Meer und wird von Fischern aus der Region als wichtiger Teil ihrer maritimen Tradition verehrt. Die Struktur verkörpert den historischen Austausch zwischen Frankreich und Vietnam und prägt bis heute das Selbstverständnis der lokalen Gemeinschaft.
Um die Insel zu erreichen, müssen Besucher eine Bootsfahrt arrangieren, da es nur vom Wasser aus zugänglich ist. Die beste Jahreszeit für einen Besuch ist zwischen November und April, wenn die Wetterbedingungen stabiler und die Gewässer ruhiger sind.
Der Name stammt von der Form der Landzunge, die wie ein Hühnerkopf aussieht und im Vietnamesischen 'Kê Gà' bedeutet. Diese besondere geografische Form hat Generationen von Seeleuten bei der Navigation geholfen, das Gebäude zu erkennen und zu lokalisieren.
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