Phan Thiết, Provinzhauptstadt in Binh Thuan, Vietnam
Phan Thiết ist eine Provinzhauptstadt an der Südostküste Vietnams in Bình Thuận und verteilt sich entlang einer lang gezogenen Küstenlinie mit städtischen Quartieren und Hafenvierteln. Die Bebauung reicht von der Flussmündung bis zu den nahegelegenen Sanddünen weiter südlich.
Eine Cham-Siedlung namens Hamu Lithit stand hier vor der Ankunft vietnamesischer Verwaltung im späten 19. Jahrhundert. Die Stadt wurde 1898 zur Hauptstadt von Bình Thuận erklärt und entwickelte sich danach zum Handelszentrum der Region.
Fischer sprechen der Gegend den Namen einer alten Cham-Siedlung zu und nutzen noch heute hölzerne Boote nach überlieferten Bauweisen. In den Wohnvierteln entlang der Küste trocknen Familien Meeresfrüchte auf Bambusgestellen unter freiem Himmel.
Die Trockenzeit zwischen November und April eignet sich gut für Strandbesuche und Ausflüge zu den Dünen in der Umgebung. Stärkerer Wind weht in den Wintermonaten und bringt Bedingungen für Wassersport.
Reihen großer Holzfässer lagern in den Herstellungshallen für Fischsauce und geben dem Viertel einen markanten Geruch. Wettkämpfe im Kitesurfen ziehen Teilnehmer aus mehreren Ländern während der windigen Monate an.
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