Cà Mau, Verwaltungsprovinz an der südlichen Spitze Vietnams.
Cà Mau ist eine Provinz ganz im Süden Vietnams, wo sich Küste und Flussmündungen des Mekong-Deltas treffen. Die Landschaft besteht größtenteils aus flachem Schwemmland mit Wasserkanälen, Mangrovenhainen und Reisfeldern, die sich zwischen Meer und Festland erstrecken.
Bis nach dem Zweiten Weltkrieg führten keine Straßen in diese abgelegene Region, sodass sich das Leben über Jahrhunderte auf dem Wasser abspielte. Fischerboote und Kanus bildeten lange das einzige Transportmittel, bis schließlich Dämme und Brücken das Gebiet öffneten.
Der Name bedeutet im Vietnamesischen „schwarzes Ried
Die Gegend liegt nahezu auf Meereshöhe, sodass viele Wege entlang von Deichen und Kanälen führen. Wer sich ohne Boot bewegt, sollte auf schmale Pfade und hohe Luftfeuchtigkeit vorbereitet sein.
Die Biosphärenreserve U Minh schützt einen der letzten großen Torfmoorwälder der Region mit Bäumen, die direkt aus dem Wasser wachsen. Imker stellen dort Gerüste auf, um wilden Honig zu ernten, ohne die Bienenvölker zu stören.
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