Kon Tum, Bergprovinz im Zentralen Hochland, Vietnam
Kon Tum ist eine Provinz im Zentralen Hochland von Vietnam, die sich über bewaldete Hügel und fruchtbare Täler verteilt. Die Flüsse Dak Bla und Se San durchziehen das Gebiet und verbinden kleinere Ortschaften mit dem Hauptort.
Missionare aus Frankreich gründeten hier Mitte des 19. Jahrhunderts eine christliche Gemeinde und errichteten später einen Verwaltungssitz. Während des Krieges Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre verlief eine der wichtigsten Nachschublinien durch die bewaldeten Berge.
Der Name stammt aus der Sprache der Ba Na und beschreibt die Lage am Zusammenfluss zweier Ströme, an dem sich seit Jahrhunderten Dörfer ansiedelten. Besucher begegnen heute in vielen Orten noch den traditionellen Langhäusern mit ihren geschnitzten Holzsäulen und den offenen Versammlungsplätzen davor.
Die Anreise erfolgt meist über die Straße von Da Nang aus, wobei die Fahrt durch Berge und über Pässe führt. Im Hauptort und in mehreren kleineren Orten gibt es Unterkünfte unterschiedlicher Art, von einfachen Häusern bis zu größeren Gasthöfen.
Einige der Rong-Häuser in kleineren Dörfern sind über 100 Jahre alt und dienen noch heute als Treffpunkt für Älteste und Besucher. Ihre Dächer ragen oft mehr als 20 Meter in die Höhe und sind aus Bambus und Gras gefertigt.
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